Vorstellung Mike

Hi Community bin der Mike und komme aus Wuppertal.
Ich bin klassischer Schmerz Patient und versuche schon seit über 2 Jahren vergeblich Medizinisches Cannabis zu bekommen.
Seit einem Motorrad-Unfall 2014, der mir mein Sprunggelenk zerstört- und eine Menge Metall schrauben verpasst hat, muss ich täglich 6Pillen einnehmen.
Die üblichen verdächtigen die ihr sicher auch kennt: Antidepressiva Schmerzmittel Nervenheiler, und ja die gegen die Nebenwirkungen :rofl:
Der Unfall hat mich berufsunfähig gemacht und ja mit all den gesellschaftlichen Nebenwirkungen ohne Sport, Beruf und letzt endlich aus der auch aus der Gesellschaft raus, hat mich die Schwerbehinderung auch
in die Depression geführt. Schmerzen, Schwerbehinderung und Klapsmühle reichen meiner Hausärztin gerade soweit das sie mir genau die gleiche Pillen wieder verschreibt die mich in die psychiatrische Klinik gebracht haben.
Zig Anrufe bei Ärzten haben auch keinen Erfolg gebracht.
Ich hab auch meine Krankenversicherung in Kenntnis gesetzt, jedoch habe ich auch noch den ein oder anderen Schriftaustausch mit zu erledigen.
Das zum Thema Medizinisches Cannabis.
Ich denke man muss erst Krebs haben bis man einen uneingeschränkten Anspruch bekommt.
🥹 kann mir gerade mal 5 g im Monat erlauben, wovon mir keiner sagen kann wieviel THC drinnen ist…Bin auch schon das ein oder andere Mal reingefallen kaum Wirkung, was mich dann nach 3-5 Tagen wieder zu den Medis zwingt.
Nach 8Jahren habe ich mein jetziges Leben mit Musse Geduld und Verzicht akzeptiert und komme auch mit Unterstützung der Familie klar. Allerdings sind alle konservativ und verstehen noch nicht die medizinische Notwendigkeit von Cannabis .
Kann also mit denen überhaupt nicht drüber sprechen weil die auch alle Kinder haben.

Die Depression habe ich zum Glück mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen aber da ich jetzt auch kein Auto mehr besitze muss ich halt viel mit dem Rad oder auch soweit es geht zu Fuß laufen. Und dann kommen die starken schmerzen .
Ich glaube nicht mehr an eine medizinische Unterstützung seitens der Krankenversicherung für eine Cannabistherapie, und hoffe baldigst auf eine Legalisierung und eine adäquate Preisgestaltung. Wünsche allen hier viel Erfolg.
Gruß

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Lieber Mike,

herzlich Willkommen in der Community. Was Du beschreibst, dass kann ich gut nach empfinden. Ich bin selbst Schmerzpatientin und kenne die Belastungen, die man im Alltag aushalten muss. Schreib mich einfach direkt an, dann können wir uns gerne austauschen. Als Schmerzpatient steht Dir eine gute Möglichkeit der Verodnung zur Verfügung, denke Du siehst Deine Chancen auf eine Therapie zu schwarz, lass Dich einfach mal von jemanden berarten, der bereits wegen Schmerzen in Behandlung ist. Kopf hoch Mike!

Viele Grüße Andrea

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