Vorstellung Ruediger, chron. Clusterkopfschmerzen seit 27 Jahren

Moin zusammen,

mein Name ist Rüdiger und mich begleiten seit 27 Jahren Clusterkopfschmerzen. Die ersten 20 Jahre hatte ich meine Erkrankung ganz gut in Griff und zweimal im Jahr für einige Wochen im Frühling und Herbst mit Clusterkopfschmerz-Episoden zu kämpfen. Insgesamt hat es 12 Jahre gedauert, bis ein Arzt erkannte, dass es sich überhaupt um Clusterkopfschmerz handelt. Seit 2015 begleiten mich diese chron. Clusterkopfschmerzen bis heute täglich. Alle vorher eingesetzten Medikamente inkl. Sauerstoff-Therapie verschafften mir keine Erleichterung mehr. Durch die dauerhaften Attacken war Cannabis als Medizin 2015 die letzte Hoffnung, um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Zum Glück habe ich den Weg zu Cannabis als Medizin gefunden und bin endlich Clusterattacken frei. Ich kenne aber leider auch Clusterpatienten, denen es nicht helfen konnte. Teilweise weil sie nicht die passende Cannabis-Produkte verschrieben bekommen haben. Selbst habe ich festgestellt, dass es auch Cannabisblüten gibt, die meine Clusterkopfschmerzen triggern und verstärken. Gerät man als Patient zu Therapie-Beginn an eine solche Sorte, kommt eine weitere Behandlung nicht mehr in Frage und die Therapie wird abgebrochen. Es dauert unter Umständen schon einige Zeit die passende Sorte zu finden, da jeder Blüte anders wirkt. Mir persönlich helfen vor allem Cannabis-Sorten mit einem Terpenprofil von Limonen, β-Caryophyllen, Myrcen, α-Humulen mit THC 20% + .Dronabinol und Vollspektrum Extrakte haben keinen Erfolg gebracht.

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