Wechselwirkung bei Cannabis und Medizin

Hallo, hat hier jemand Erfahrungen mit der Einnahme von Mirtazapin (Antidepressiva)und Cannabis?
Ich soll bis auf 15mg hochsteigern.
Habe gelesen , dass diese kompi nicht so tolle sein soll.
Thc Einnahme habe ich tägl. 4,5mg Cannaxan und 0,6g Blüten zur Zeit Fotmer T3h
LG Birgit

Hallo Birgit.

Ich hatte diese Kombi auch schon und habe sie gar nicht vertragen. Ich hatte das Gefühl, dass die Nebenwirkungen verstärkt werden. Gewichtszunahme, Müdigkeit, Schwindel und Kribbeln der Haut. Dieses Medikament begünstigt auch Ödeme, die ich wiederum mit Entwässerungstabletten bekämpfen sollte, auf diese habe ich aber allergisch reagiert.

Ich habe darauf hin die Einnahme abgebrochen. Ich nehme mittlerweile gar keine Antidepressiva mehr.

LG Karin

Guten Morgen
Vielen Dank
Ich bin auch voll am zögern, denn so ein entnervtes Gefühl habe ich auch erst seit ca 2 Monate.
Hatte auch schon fotmer in verdacht, da es ein indica ist.
Leider kennt sich mein Arzt da nicht so gut aus , werde noch mit meinen Apotheker sprechen, mal schauen was der dazu sagt.
Schönen Tag noch

Mach das. Ich hoffe dein Apotheker ist da informierter als dein Arzt.

Grüne Grüße

Mit Mirtazapin habe ich keine Erfahrungen. Ich hatte aber bislang unter der Einnahme eines jeden Psychopharmakums starke Nebenwirkungen. Das ging nach Wochen der Einnahme bis zum absolut vernebelten Zustand, schweren Depressionen, bleierner Müdigkeit - und Zunahme von Schmerzen. Ob Lyrica, Tripinipramin, Doxepin oder andere Mittel, deren Name mir gerade nicht einfallen mag - und das bei sehr niedriger Dosierung.

Das ist aber wohl sehr indivuell.

An dieser Stelle im alten Forum wurde das einmal besprochen:

Cbd und Antidepressiva ist nicht so tolle. Da auch ich mirtazapin nehme, habe ich mich viel erkundigt.
Bei Thckompi kommt es auf die menge an. Bis 15-20mg, ist es bedenkenlos. Erst ab 30mg mirtazapin täglich, kann es zu nebenwirkungen kommen.

Hallo Birgit, ist das deine persönliche Erfahrung oder gibt es ggf eine Übersicht derjenigen Antidepressiva inkl. Menge welche sich nicht mit THC inkl. Dosierung vertragen?

Ich habe bevor ich mit mirtazapin angefangen habe, viel nach geforscht unter kontraindikation cannabis/cbd und Antidepressiva und zu guter letzt sprach ich noch mit meinem Apotheker darüber so
wie mit meinem Arzt
Ich nehme zur Zeit 7,5mg am Abend für einen besseren Schlaf.
Antidepressiv wirkt es erst ab 30mg (lt. Psychologe,Apotheker und Arzt) hir sollte mam aber vorsichtig sein.

lässt sich zusammen Einnehmen, aber es sollte mit bedacht gemacht werden, Cannabis=total abhängig von der Sorte, Lyrica= nicht unbedingt die Tageshöchstdosis von 2 +300 mg Tramadol = auch sehr Dosisabhängig Mirtazapin = Antidepressivum, wenn es bei Einnahme von THC überhaupt noch gebraucht wird.

Mirtazapin habe ich persönlich jahrelang bekommen auch in Kombination mit THC.
Mirtazapin hat gewisse Wechselwirkungen mit Cannabis auch wenn diese nicht im Beipackzettel auftauchen. Es verstärkt die Wirkung von THC massiv man kommt am Abend mit kleineren Mengen aus verursacht allerdings auch Schwindel was eher weniger toll ist. Es kann auch sein dass man morgens dann komplett verballert aufwacht. Ich habe darum seit ich Kassenpatient bin Mirtazapin komplett abgesetzt und rate auch davon ab die zwei Dinge miteinander zu kombinieren.
Sterben wirst du allerdings nicht ^^
Habe ganz vergessen anzugeben dass ich die 30mg Variante hatte und davon 1 1/2 also die Höchstdosis von 45mg eingenommen habe aber die negativen Effekte im Verbund mit Cannabis tauchen schon bei einer halben also bei 15mg auf.

Mir ist nun aufgefallen, dass von der verstärkenden Wirkung durch THC noch gar nicht gesprochen wurde bzw. @david65346 das geht schonmal in die richtige Richtung.

Probiert wenn es um Dosierungen geht, nie mehr als angegeben und nach meiner Erfahrung zu urteilen besser die Hälfte oder ein Dritte. Erhöhungen im Alleingang, bitte umbedingt vermeiden - das kann sehr gefährlich werden, aufgrund der Verstärkung von Cannabis.
Seitdem ich das weiß, habe ich eig. kaum noch Probleme durch Nebenwirkungen, wenn ich mal Chemie oder „richtige Medikamente“ nehmen soll … Ein Beispiel: Ich soll 600mg Ibu nehmen 1-1-1 … das heißt die erste Einnahme würde ich mit der Hälfte duchführen, 300mg also 1-1-1. Mir haben 300mg dann so geholfen wie 600mg - das hat schon ziemlich reingehauen und war dann meine Grenze.
Naja, dadurch wird mir aber auch klar, wie sehr Cannabis in unser aktuelles Gesundheitssystem zwischen der idealen Dosierung und der Bedarfsmedikation passt, nämlich so überhaupt nicht… der Arzt hat die Therapiehoheit und „Ihre Experimente mit Cannabis“ lassen wir mal ganz schnell sein sonst bringt das ja alles nichts… (O-Ton aus dem Nachgespräch). Es hat dabei dann nicht mehr interessiert, wie mir beides geholfen hat… der Arzt war dann wichtiger… naja jeder macht mal schlechte Erfahrungen oder?

Nach fünf Jahren Konsum, habe ich klassische Medikamente aufgegeben - das soll nicht heißen, dass ich hier bewusst Hilfe ablehne, sondern mir Cannabis reicht - genau - es reicht und es könnte sicher auch anders aussehen (bei mir) daher kann ich auch dankbar sein für diese Erfahrung aus dem Leben. Daher fand ich es etwas schade, dass wir hier nicht auch von der erstmal ganz allg. Verstärkung durch Cannabis sprechen, bzw. damit nochmal abschließend zusammenfassen.

niemand hat je davon gesprochen etwas im alleingang zu erhoehen und meinem eigenen Arzt war die Nebenwirkung mit dem Verstaerken von THC nicht bekannt es hat ihm aber auch nicht beunruhigt.
Mirtazapin ist sehr schwach die meisten bleiben nicht lange bei 15mg dass man nach jahrelangen Schlafproblemen iwann bei 45mg landet ist voellig normal.
Laut meinem Arzt sieht es mit der Schwelle auch anders aus die er bei 45mg sieht und nicht bei weniger.
Da kommt es immer drauf an was man mit dem Mirtazapin erreichen moechte.
Es wird Off Label bei Schlafproblemen wie bei mir verschrieben kann aber auch als leichtes Antidepressivum oder zur Entwoehnung von Drogen benutzt werden.
Je nach Anwendung kann es also große Varaitionen in der noetigen Dosis geben und in meinem Fall rate ich darum grundsaetzlich ab Mirtazapin mit THC zu verbinden.
15mg sind genug fuer Schwindel das ist wirklich nicht viel und zu der Zeit in der ich Mirtazapin noch zusaetzlich bekam weil der Schlaf nicht so besonders war hatte ich nur Sativex laut Packungsbeilage dh nur einige wenige mg THC im Blut.
Wenn es dabei also auch zu Nebenwirkungen kam muss ich davon ausgehen dass die Dosis zwar einen Einfluss hat aber die Probleme eben immer da sind

Hatte keine Probleme mit der Kombination:
Citalopram 20mg
Mirtazapin 7,5mg
IMC 20/1 (Hindu Kush) 0,3g

Bei Mirtazapin bin ich mittlerweile bei 3,5mg mit dem Ziel es dauerhaft abzusetzen.

Cannabis war sowohl beim Einschleichen weniger heftig als die anderen beiden und ist auch beim weglassen deutlich milder was die Absetzsymptome betrifft (zumindest bei mir).

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